Grundschüler:innen haben häufig ein diffuses Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus und die Verfolgung jüdischen Lebens zwischen 1933 und 1945. Gleichzeitig machen sie oft die Erfahrung, dass Erwachsene sich schwer tun mit der altersangemessenen Auseinandersetzung mit dem Thema und sie auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet werden.
Diese Fortbildung vermittelt Zugänge, wie NS-Verfolgung mit Grundschüler:innen altersgerecht, lokalgeschichtlich und biografisch thematisiert werden kann, ohne emotional zu überfordern. Sie zeigt beispielhaft Methoden der Geschichtsvermittlung, die speziell für Grundschulkinder entwickelt wurden. Sie geht auch auf Fragen von angemessener Sprache und Grenzen, z.B. bei Bildern oder Zeitzeug:innenberichten, ein.
Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Haltung in der Geschichtsvermittlung für Grundschüler:innen, tauschen sich über Erfahrungen aus und erarbeiten Ansätze für die eigene Praxis.
Zentrale Fragen der Fortbildung:
– Welche Methoden und Zugänge bieten sich für die Bearbeitung des Themas Nationalsozialismus und Verfolgung jüdischen Lebens an?
– Welche Haltung braucht es für die altersangemessene Arbeit mit Grundschüler:innen zum Thema?
Zielgruppe:
Die Fortbildung richtet sich an Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter:innen, Erzieher:innen an Grundschulen oder in der Grundstufe von Gemeinschaftsschulen sowie an außerschulische Multiplikator:innen.
Datum: 11. November 2026
Uhrzeit: 09:00 – 14:00
Ort: Jugendfreizeiteinrichtung Skandal (Gryphiusstraße 29, 10245 Berlin)
Anmeldung
Bitte melden Sie sich über das untenstehende Formular an:
